Jugendzentrum der Stadt Konstanz

 

Freiwilliges Soziales Jahr

Im Juze habt ihr die Möglichkeit ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren. Im Moment sind alle Stellen besetzt.

Wer sein FSJ bei uns macht, den erwarten vielfältige Aufgaben: Begleitung des Jugendcafés, der Sport- und Ferienangebote, sowie Veranstaltungen; organisatorische Tätigkeiten und Verwaltungsarbeit. Eigene Projektideen können jederzeit eingebracht und umgesetzt werden. Ein Führerschein der Klasse B ist wünschenswert.

Uns ist wichtig, dass Ihr offen gegenüber neuen Menschen, Erfahrungen, fremden Kulturen und Lebensstilen seid und gerne mit anderen zusammen seid. 

Für einen kleinen Einblick in die Arbeit als FSJ- Kraft im Juze lest euch Erfahrungsberichte ehemaliger FSJ-lerInnen durch, den ihr am Ende dieser Seite findet.

Praktikum

Praktikumsplätze im Juze richten sich in erster Linie an Studierende einer Dualen Hochschule. Gleichzeitig ist es ebenso möglich, ein Praxissemester im Rahmen eines Hochschulstudiums (Soziale Arbeit/ Sozialpädagogik) bei uns zu absolvieren. Bei Interesse wendet euch direkt an uns.

Anfragen zu Schülerpraktika können wir leider nur in Ausnahmefällen annehmen.


Erfahrungsberichte FSJ im Juze


Tobias:

Das FSJ im Jugendzentrum habe ich am 1. September 2017 begonnen. Da mein älterer Bruder auch ein FSJ abschloss, entstand bei mir ebenfalls der Wunsch ein FSJ zu absolvieren. Für das Jugendzentrum entschied ich mich, weil mich die Arbeit mit Jugendlichen begeistert.

Die Arbeit eines FSJlers im Jugendzentrum ist sehr abwechslungsreich. Sie erstreckt sich von einfachen Aufgaben, wie dem wöchentlichen Café-Einkauf, bis hin zur eigenen Organisation von Turnieren, Spielen und Kunst-Angeboten. Ein weiterer Pluspunkt ist definitiv das Vertrauen, welches einem von Seiten der Hauptamtlichen entgegengebracht wird. Diese lassen uns FSJlern viel Freiraum zur eigenen Entfaltung der pädagogischen Arbeit. Selbstverständlich bekommt man auch Hilfe, wenn man diese erbittet. Insgesamt herrschte im Team durchgehend ein wohltuendes und sympathisches Klima, welches dafür sorgte, dass ich mich immer auf die gemeinsame Arbeit freute.

Die pädagogische Arbeit kommt keineswegs zu kurz. Während den 3 Café-Zeiten unter der Woche, welche ein offenes Angebot für Jugendliche sind, lernte ich sowohl auf die Jugendlichen spezifisch einzugehen als auch in der Rolle als Spielkumpane ihre Alltagsprobleme zu bequatschen – und obwohl auch die Jugendlichen teilweise anstrengend sein können, schloss ich sie dennoch ins Herz und war am Ende jedes Café‘s froh da gewesen zu sein. Umso schwerer fiel mir der Abschied von der Einrichtung. Sowohl meine Arbeitskollegen als auch die Jugendlichen werde ich sehr vermissen. Denn obwohl es nur sechs Monate waren, fühlte ich mich bereits nach kürzester Zeit als Teil des Hauses.

Während dem FSJ habe ich vieles gelernt. Darunter zählt unter anderem mit Verantwortung umzugehen, Prioritäten zu setzen und eigenständig kleinere und größere Aufgaben zu lösen. Desweiteren wurde ich von den hauptamtlichen Mitarbeitern unterstützt und gefördert mich mit meiner Zukunft und meinem kommenden Werdegang auseinanderzusetzen. Dies führte dazu, dass mir persönlich bewusst wurde, was ich später werden möchte und wie ich meine Ziele erreiche.

Das FSJ im Jugendzentrum kann ich an jeden weiterempfehlen, der die Arbeit mit Jugendlichen schätzt und gleichzeitig ein super nettes und kompetentes Team an seiner Seite haben möchte. 

Laura:

Im September 2015 begann mein FSJ im Jugendzentrum Konstanz. Ich habe mich dazu entschieden ein FSJ zu machen, weil ich mich sozial engagieren wollte. Außerdem wollte ich, neue Erfahrungen und Eindrücke bekommen und herausfinden, ob ein sozialer Beruf das richtige für mich ist.

Meine Aufgabenbereiche während des FSJ waren: Die Postrunde von Montag bis Mittwoch, der Einkauf für das Jugendcafé, mitmachen bei den verschiedenen Angeboten vom Juze und  die hauptamtlichen Mitarbeiter bei ihren Aufgaben zu unterstützen.

An drei Tagen in der Woche findet das Jugendcafé im Juze statt. Während des Cafés befindet man sich entweder an der Thek,e um Getränke und Kleinigkeiten zum Essen zubereiten, oder man bewegt sich im Cafébereich, um mit den Besuchern Tischkicker, Tischtennis, Billiard zu spielen oder sich mit ihnen zu unterhalten.

Freitags wird im Café gekocht, da ist die Aufgabe des FSJ´lers sich mit den Besuchern ein Gericht auszudenken, mit ihnen vor dem Café einkaufen zu gehen und dann im Café mit ihnen das Gericht zu kochen.

Während des FSJ-Jahres habe ich auch verschiedene Projekte begleitet und meine eigenen Idee mit einbringen können. Ich war bei einem Musikworkshop in den Herbstferien, bei einem Schulprojekt mit der Gemeinschaftsschule, bei einem Theaterworkshop in den Pfingstferien und bei einem Kooperationsprojekt zwischen dem Juze und dem Kulturbüro dabei.

Leo:

Im August 2016 begann mein FSJ im Jugendzentrum der Stadt Konstanz. Für ein FSJ habe ich mich entschieden, weil ich noch ein Jahr „Orientierungszeit“ haben wollte. Mein Ziel war es, mit einem etwas klarerem Berufsziel aus dem FSJ zu gehen. Außerdem interessierte ich mich für die Arbeit von Sozialpädagogen und ich wollte gerne einen Einblick in die Arbeit von Sozialpädagogen erhalten.

Meine Aufgaben im FSJ’s waren unter anderem: Mich Montag bis Mittwoch um die Post-Runde zu kümmern, den Einkauf für das Café zu erledigen sowie die Mitgestaltung und Teilnahme an Projekten im Juze, zum Beispiel im Rahmen des Café- oder Ferienprogramms. Außerdem war ich zu den Cafézeiten im Café – mal vor, mal hinter der Theke. Allerdings wurden mir, was meine Arbeitsbereiche angeht, sehr viel Freiraum gelassen, und ich durfte auch selbst Programmpunkte für das nächste Monatsprogramm planen. Gleichzeitig unterstützt man durch viele kleine Aufgaben die Tätigkeit der Sozialpädagogen.

In 3 Tagen der Woche findet das Jugendcafé statt, in dem Jugendliche die Möglichkeit haben, allerlei Brettspiele, XBOX, Billiard, Kicker und noch sonstige Sachen zu benutzen. Während des Jugendcafes ist der Bereich des FSJ meistens hinter der Theke, um Getränke und kleine Snacks an Jugendliche zu verkaufen. Dort entstehen oft schöne Gespräche und man erfährt etwas über die Hintergründe der Café-Besucher. Ist man nicht mit dem Thekenverkauf beschäftigt, kann man auch durch das Café wandern, und schauen welche Jugendlichen gerade Lust haben, etwas mit einem zu spielen.

Während des FSJ-Jahres habe ich auch die Möglichkeit bekommen, eigene Projekte zu gestalten und in das Programm miteinzubringen. So war ich bei einer Juze-Olympiade Mitorganisator. Außerdem war ich bei dem großen Nightsoccer-Turnier dabei und unterstützte die Veranstaltungen Straight Outta Konstanz II und die Party von Beatnostic im März. Im großen und ganzen war das FSJ also ein toller Erfolg und ich kann es nur jedem wärmsten ans Herz legen, ein FSJ als Orientierungsjahr zu nutzen.

Waldemar:

Im August 2016 habe ich das FSJ im Jugendzentrum der Stadt Konstanz angefangen und es nach Abschluss um ein weiteres halbes Jahr verlängert - bis zum Januar 2018.

Für das FSJ habe ich mich entschieden, weil ich mir noch nicht sicher war, welche Richtung ich zukünftig einschlagen möchte. Für das Juze habe ich mich entschieden, weil ich schon früher als Besucher an Angeboten teilgenommen habe und es immer ein Erlebnis war und ich das Gefühl auch gerne weitervermitteln wollte.

Zu meinen Aufgaben im Juze gehörten: einmal im Monat die Monatsprogramme verteilen, Montags und Dienstags die Postrunde machen, an Teamsitzungen und Planungstagen teilnehmen, Einkäufe für das Café erledigen, Veranstaltungen mitorganisieren und ausführen, die Teilnahme an Freizeiten und dem Sommerferienprogramm, die Unterstützung der hauptamtlichen Mitarbeiter und vieles mehr. Das heißt, kein Tag war wie der andere und ich hatte immer Abwechslung.

An drei Tagen in der Woche: Dienstag, Donnerstag und Freitag hat das Jugendcafé für Jugendlichen offen. Das Jugendcafé ist ein offenes Angebot für Jugendliche: dort können sie Tischtennis, Billard und Tischkicker spielen, diverse Brett- und Kartenspiele ausprobieren oder einfach nur ein Gespräch führen. Meine Aufgabe im Café war es, mich als Spiel- und Gesprächspartner für Jugendliche anzubieten oder hinter der Theke, Getränke und Snacks an die Cafébesucher zu verkaufen. Durch die Offenheit des Cafés hat man eine bunte Mischung von Jugendlichen, was dazu führt, dass das Café jedes Mal neu erlebt werden kann. Freitags versuchten wir immer mit den Jugendlichen zu kochen und ich lernte viel Neues, über Kochgewohnheiten zu Rezepten, aber auch über die Jugendlichen selbst.

Mit der Zeit habe ich mehr und mehr Eigenverantwortung übernommen und konnte auch eigene Projekte organisieren und ausführen. Während des gesamten FSJ wurde ich stets durch ein motiviertes Team begleitet und unterstützt, was auch ein Grund dafür war, warum ich mein FSJ verlängert habe. Über die anderthalb Jahre sind mir viele schöne Dinge passiert, die ich gerne in Erinnerung behalten werde, aber die wohl schönste Erinnerung habe ich auf meiner ersten Freizeit erlebt: Wir hatten einen Jungen mit Migrationshintergrund auf der Freizeit der nur gebrochen Deutsch sprechen konnte. Am Ende der Freizeit haben wir eine Abschlussrunde gemacht, in der jeder Teilnehmer etwas zu der Freizeit sagen konnte und der Junge hat sich sowohl bei Teilnehmern als auch bei Mitarbeitern auf Deutsch für die schöne Freizeit bedankt.