Jugendzentrum der Stadt Konstanz

 

Freiwilliges Soziales Jahr

Im Juze habt ihr die Möglichkeit ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren. Ab dem 01.02.2018 haben wir wieder eine Stelle zu vergeben.

Wer sein FSJ bei uns macht, den erwarten vielfältige Aufgaben: Begleitung des Jugendcafés, der Sport- und Ferienangebote, sowie Veranstaltungen; organisatorische Tätigkeiten und Verwaltungsarbeit. Eigene Projektideen können jederzeit eingebracht und umgesetzt werden. Ein Führerschein der Klasse B ist wünschenswert.

Uns ist wichtig, dass Ihr offen seid gegenüber neuen Menschen und Erfahrungen, euch fremden Kulturen und Lebensstilen und gerne mit anderen zusammen seid. Für einen kleinen Einblick in die Arbeit als FSJ-Kraft im Juze lest euch mal den Erfahrungsbericht einer ehemaligen FSJ-lerin durch, den ihr am Ende dieser Seite findet.

Praktikum

Praktikumsplätze im Juze richten sich in erster Linie an Studierende einer Dualen Hochschule. Gleichzeitig ist es ebenso möglich ein Praxissemester im Rahmen eines Hochschulstudiums (Soziale Arbeit/ Sozialpädagogik) bei uns zu absolvieren. Bei Interesse wendet euch direkt an uns.

Anfragen zu Schülerpraktikas können wir leider nur in Ausnahmefällen annehmen.


Erfahrungsberichte FSJ im Juze

Laura:

Im September 2015 begann mein FSJ im Jugendzentrum Konstanz. Ich habe mich dazu entschieden ein FSJ zu machen, weil ich mich sozial engagieren wollte. Außerdem wollte ich, neue Erfahrungen und Eindrücke bekommen und herausfinden, ob ein sozialer Beruf das richtige für mich ist.

Meine Aufgabenbereiche während des FSJ waren: Die Postrunde von Montag bis Mittwoch, der Einkauf für das Jugendcafé, mitmachen bei den verschiedenen Angeboten vom Juze und  die hauptamtlichen Mitarbeiter bei ihren Aufgaben zu unterstützen.

An drei Tagen in der Woche findet das Jugendcafé im Juze statt. Während des Cafés befindet man sich entweder an der Thek,e um Getränke und Kleinigkeiten zum Essen zubereiten, oder man bewegt sich im Cafébereich, um mit den Besuchern Tischkicker, Tischtennis, Billiard zu spielen oder sich mit ihnen zu unterhalten.

Freitags wird im Café gekocht, da ist die Aufgabe des FSJ´lers sich mit den Besuchern ein Gericht auszudenken, mit ihnen vor dem Café einkaufen zu gehen und dann im Café mit ihnen das Gericht zu kochen.

Während des FSJ-Jahres habe ich auch verschiedene Projekte begleitet und meine eigenen Idee mit einbringen können. Ich war bei einem Musikworkshop in den Herbstferien, bei einem Schulprojekt mit der Gemeinschaftsschule, bei einem Theaterworkshop in den Pfingstferien und bei einem Kooperationsprojekt zwischen dem Juze und dem Kulturbüro dabei.


Leo:

Im August 2016 begann mein FSJ im Jugendzentrum der Stadt Konstanz. Für ein FSJ habe ich mich entschieden, weil ich noch ein Jahr „Orientierungszeit“ haben wollte. Mein Ziel war es, mit einem etwas klarerem Berufsziel aus dem FSJ zu gehen. Außerdem interessierte ich mich für die Arbeit von Sozialpädagogen und ich wollte gerne einen Einblick in die Arbeit von Sozialpädagogen erhalten.

Meine Aufgaben im FSJ’s waren unter anderem: Mich Montag bis Mittwoch um die Post-Runde zu kümmern, den Einkauf für das Café zu erledigen sowie die Mitgestaltung und Teilnahme an Projekten im Juze, zum Beispiel im Rahmen des Café- oder Ferienprogramms. Außerdem war ich zu den Cafézeiten im Café – mal vor, mal hinter der Theke. Allerdings wurden mir, was meine Arbeitsbereiche angeht, sehr viel Freiraum gelassen, und ich durfte auch selbst Programmpunkte für das nächste Monatsprogramm planen. Gleichzeitig unterstützt man durch viele kleine Aufgaben die Tätigkeit der Sozialpädagogen.

In 3 Tagen der Woche findet das Jugendcafé statt, in dem Jugendliche die Möglichkeit haben, allerlei Brettspiele, XBOX, Billiard, Kicker und noch sonstige Sachen zu benutzen. Während des Jugendcafes ist der Bereich des FSJ meistens hinter der Theke, um Getränke und kleine Snacks an Jugendliche zu verkaufen. Dort entstehen oft schöne Gespräche und man erfährt etwas über die Hintergründe der Café-Besucher. Ist man nicht mit dem Thekenverkauf beschäftigt, kann man auch durch das Café wandern, und schauen welche Jugendlichen gerade Lust haben, etwas mit einem zu spielen.

Während des FSJ-Jahres habe ich auch die Möglichkeit bekommen, eigene Projekte zu gestalten und in das Programm miteinzubringen. So war ich bei einer Juze-Olympiade Mitorganisator. Außerdem war ich bei dem großen Nightsoccer-Turnier dabei und unterstützte die Veranstaltungen Straight Outta Konstanz II und die Party von Beatnostic im März. Im großen und ganzen war das FSJ also ein toller Erfolg und ich kann es nur jedem wärmsten ans Herz legen, ein FSJ als Orientierungsjahr zu nutzen.